Die ungarische Kleinstadt Mór (Westungarn) verfügt über ein Fernwärmenetz mit einer thermischen Kapazität von ca. 10 MW. Im Rahmen einer Konzeptstudie wurde untersucht, bei welchen technischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die bestehenden Erdgaskessel (bei Betrachtung der installierten Gasmotoren auf Erdgasbasis) durch einen oder mehrere Holzkessel mit einer maximalen Feuerungswärmeleistung von 3 MW teilweise oder komplett ersetzt werden können. Als Brennstoff können naturbelassene Hackschnitzel aus der Region eingesetzt werden. Die Holzkessel können die Grundlast abdecken, für die Abdeckung der Spitzenlast können die bestehenden Anlagen genutzt werden. Durch dieses Konzept kann ca. 80% des Fernwärmebedarfes durch Biomasse abgedeckt werden.